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Kapitel 2

(POV Sara) Dios. Ich bin verwirrt. Irgendwie war das in der Flughafenhalle gerade alles zu viel. Zuerst rennt Iker Casillas mich – IKER CASILLAS! (JAAA!! Der Welttorhüter, Gutmensch und Medienliebling Spaniens schlechthin)- über den Haufen. Und dann starrt er mich noch eine halbe Stunde an. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es ihm einfach nur wie mir ging. Ab dem Moment, als sein Blick meinen kreuzte bekam ich die Augen nicht mehr von seinen. Solange bis Xavi Hernandez ihn derartig erschreckt hat, dass er fast von dem Koffer gefallen wäre auf dem er saß. Was nebenbei bemerkt wirklich süß aussah. Er hat irgendwie immer noch etwas Kindliches in seiner Ausstrahlung, nicht viele Menschen können sich das bewahren. Aber er schien nicht den besten Tag zu haben. Na, willkommen im Club Señor Casillas. Meiner war bis jetzt auch nicht so besonders. Aber dieses Lächeln.. WOW! Als würde die Sonne aufgehen. Hombre.. Sara reiß dich zusammen. Keine Träumereien. Ich bin schließlich hier um zu arbeiten. Halt! Moment.. der gute Mann ist meine Arbeit. Ich muss ihn ja schließlich interviewen. Ich schließe die Augen und versuche zu schlafen. Ist nicht möglich. Sobald ich die Augen schließe taucht wieder dieses Lächeln vor meinem inneren Auge auf. Maaaaaan. Raus aus meinem Kopf, Iker Casillas! Nicht das ich wirklich noch anfange zu träumen. Der Mann ist unerreichbar. Er kann schließlich Jede haben. Was sollte der mit mir wollen? Jemand tippt mir auf die Schulter. Ich blicke auf und denke, ich bin tatsächlich eingeschlafen. Nur, dass ich dann vermutlich nicht darüber nachdenken könnte, ob ich träume. Iker grinst und und hält eine schwarze Tasche hoch. „Nehmen Sie die bitte für mich?“ Ich nicke, zu desorientiert, um irgendwelche Fragen zu stellen. „Danke“, sagte er und dreht sich um, bevor ihm noch etwas einfällt und er mir das Gesicht zuwendet. „Ach ja, wenn Sergio Ramos auftaucht, tun Sie so, als hätten Sie keine Ahnung, von welcher Tasche der arme Kerl redet. Keine Sorge, ich hol die Tasche schon wieder bei Ihnen ab. Aber tun Sie mir den Gefallen und schauen Sie nicht rein. Ich glaube, das könnte ein Schock für Sie werden. Ach ja, mich haben Sie auch nicht gesehen, vale?“ „Vale“ sage ich verwirrt und stopfe die Tasche unter meinem Sitz. Iker ist fast am Vorhang als er sich wieder umdreht und wieder zurückkommt. „Nebenbei. Ich bin Iker. Tut mir leid, dass ich Sie in der Flughafenhalle fast über den Haufen gelaufen habe. Und danke noch mal.“ Dann hält er mir die Hand hin. Ich schüttle sie. „Ich weiß. Ich bin Sara.“ Er grinst noch einmal. „Ich weiß.“ Hää? Woher? Will ich noch fragen, aber da ist er schon weg. Kaum ist er zwei Minuten weg, taucht auch schon Sergio Ramos auf. Wild fluchend. Typisch Andalusier. Hoffentlich sind hier keine Kinder. "Hat jemand von Ihnen einen Vollidioten mit einer schwarzen Tasche gesehen?", fragt er. Ich gebe mir alle Mühe, nicht zu lachen. Aus den Augenwinkeln sehe ich das amüsierte Gesicht JJs, mein Chef, als er antwortet: "Nein, tut mir Leid, Señor Ramos, wir haben keinen Vollidioten mit einer schwarzen Tasche gesehen. Nicht wahr, Sara?" Ich schüttele den Kopf und beiße mir in die Backe, um nicht lauthals loszulachen. Einen VOLLIDIOTEN haben wir ja auch wirklich nicht gesehen. Irgendwie tut mir der arme Mann zwar Leid, aber Iker Casillas ist, nach allem, was ich weiß, ziemlich nett, und würde so etwas niemals ohne Grund tun. Offensichtlich hat er in diesem Fall einen. Denn - als die Stewardess gerade durch den Vorhang gegangen ist - habe ich gesehen wie er dahinter stand und sich mit Pepe Reina vor Lachen bog. "Muchas Gracias", knurrt Sergio und geht wieder zurück zu seinem Sitz. JJ stupst mich an. "Gut gemacht, Sara. Aber ich hoffe doch, dass Señor Casillas die Tasche wieder abholt. Sonst kannst du sie ja bei deinem Interview abgeben. Hätten die Zuschauer was zu lachen." Ich werfe ihm einen kurzen Blick zu und verdrehe lachend die Augen. Diese Fußballer sind die größten Kindsköpfe, die ich je gesehen habe. Zumindest in ihrem Alter. Gefällt mir aber irgendwie. Die spinnen auf eine sehr belustigende Art und Weise. Eine halbe Stunde später hebt sich der Vorhang zur 1. Klasse wieder und Iker Casillas kommt auf mich zu. Mein Herz beginnt schneller zu klopfen. Verdammt was macht der Mann mit mir? Mir stockt der Atem, als er mich anlächelt. "Könnte ich die Tasche dann wiederhaben." lacht er. "Ja klar", lächle ich. Er lächelt mich an und ich muss einfach zurücklächeln. Geht nicht anders. Ich ziehe die Tasche unter dem Sitz hervor und halte sie ihm hin. "Muchas Gracias. Und da Sie noch ganz normal aussehen, denke ich Sie haben nicht reingesehen." "Würd ich nie tun." antworte ich grinsend. "Aber jetzt mal ehrlich Iker." meldet sich JJ hinter mir. Ach mein Chef ist also per "Du" mit ihm. Wär ich auch gerne. Okay Sara, reiß dich zusammen. Du kannst das. "Warum ist Sergio so ausgeflippt als er die Tasche nicht mehr hatte? Der ist hier rumgesprungen als hätte er einen Bombe verloren oder so :D" "Nee. Da ist nur sein Handy drin. Und da unser Ser ohne Musik ja keinen Flug überlebt, hatte er gerade einen dezenten Panikanfall. Und ich will ja nicht so sein. Schließlich sollte ich meinem "San"-Spitznamen ja gerecht werden." antwortet Iker amüsiert. "Apropos Sergio. JJ, warum nimmst du den Jemand so hübsches wie Sara mit nach Südafrika? Das ist schon ein bisschen unverantwortlich. Ich will ja nichts sagen, aber du kennst Sergio. Der macht alles an, was auch nur halbwegs weiblich aussieht und nicht bei drei auf dem Berg ist. Also was soll das?" Hallo? Ich bin im Raum? "Seh ich so aus als würd ich mich mit allem einlassen?" rede ich empört dazwischen. Iker sieht mich erschrocken an. "Nein, so hab ich das doch gar nicht gemeint. Das war mehr eine Wahnung vor Ser. Der wird Ihnen keine ruhige Minute lassen." Dann beugt er sich - über mich drüber - zu JJ und flüstert übertrieben laut: "Also pass besser gut auf sie auf." Dann richtet er sich wieder auf und ich bekomme sein Aftershave in die Nase. WOW! Dann verschwindet er wieder durch den Vorhang.
5.2.15 16:56


1. Kapitel

Morgens, 5:00 Uhr (POV Iker) Ohne Vorwarnung brüllt mein Handy plötzlich los. Meine Fresse! Ich muss GANZ DRINGEND den verdammten Klingelton wechseln - wann hatte ich den jemals eingestellt? Oder war das einer meiner TOLLEN Kollegen? Egal (obwohl es wahrscheinlich irgendeiner von den anderen war, als ich nicht aufgepasst habe). Notiz an mich: Herausfinden wer's war. Handy NIE MEHR aus den Augen lassen (Vorhängeschloss kaufen). Niemanden aus der Mannschaft mehr trauen. Und ganz dringend: Klingelton. Jetzt. Mein Handy gibt keine Ruhe, also gehe ich noch halb schlafend ran. "Ja?", brumme ich in den Hörer. Wer zum Kuckuck ruft bitteschön um FÜNF UHR MORGENS an?!? "Hola, Capitan! Wie geht's dir so? Du klingst so verschlafen", flötet mir die Stimme von Sergio ins Ohr. Idiot. Der Tag geht schon mal gut los - der Trottel ruft mich um fünf an und fragt mich noch, warum ich denn so verschlafen klinge. Wenn ich ihn später sehe, kann er was erleben... Moment mal - warum ist er jetzt schon so wach? "Wie's mir geht? Es ist fünf Uhr und du rufst mich an? Beantwortet sich das nicht von selbst?", blaffe ich. Ich mag ihn ja eigentlich - eigentlich. "Nein, tut es nicht. Ich wollte dich doch nur wecken, weil du ja sonst eh wieder verschläfst. So wie ich DICH kenne, ist dein Wecker sowieso schon seit Jahren verschollen." In dem Moment dröhnt "A tontas y a locas!" in voller Lautstärke aus meinem Handy. Ich räuspere mich. "Wie war das gerade, Ser?" "Kann ICH doch nicht wissen, dass du es einmal schaffst, den Wecker zu stellen", antwortet er und ich kann seine verdrehten Augen förmlich sehen. "Hast ja Recht, Ser." Dann habe ich einen Geistesblitz. "Moment mal... hast DU meinen Klingelton geändert?" "Öhm, also... ich muss dann mal auflegen. Die Katze macht Terror..." "Ich dachte, du hast einen Hund? Odie?" "Ja, hat ein kleines Geschwisterchen bekommen.... also ja, die beiden wollen raus... Ciao, Capitano." Und schon ist die Leitung tot. Ich hasse ihn. Manchmal zumindest. Naja, oder eher meistens. Seufzend schlage ich die Decke zurück und quäle mich aus dem Bett, während ich mir Rachepläne zurechtlege, die sich auch problemlos im Flugzeug durchführen lassen würden. Ich grinse. An DIESEN Flug würde Ser noch SEHR LANGE denken. Und da es ja nach Südafrika zum Confederations Cup geht, wird der Flug auch einige Stunden dauern. Jackpot! An meiner Schlafzimmertür stolpere ich über meine Schuhe, die immer noch vom Packen auf dem Boden herumliegen. Man, sieht das hier aus. Eigentlich ein Wunder, das in meinem Schrank noch nichts lebt. 1 Jahr Männersinglehaushalt, sowas macht sich halt bemerkbar. Vielleicht sollte ich mir doch mal 'ne Freundin suchen (Konnte ja nicht riechen, dass am Flughafen ein Engel auf mich wartet :D). Oder zumindest jemand, der mir im Haushalt hilft. Das Problem mit den Frauen war (zumindest hatte ich das so im Gefühl), dass die alle nur hinter meinem Geld her waren. Oder sie hatten keinen Klumpen Verstand im Kopf. Und da ich weder Ser noch Cristano bin - die alles mit nach Hause nehmen, was zwei Beine hat und auch nur halbwegs weiblich aussieht - gestaltet sich das mit der Suche ETWAS kompliziert. Noch dazu bin ich niemand, der ständig in irgendwelche Clubs rennt. Zu voll, zu laut. Zu schlechte Musik. Nicht mein Ort. Seltsamerweise ist das genau das, was Frauen von einem erwarten. Meistens. Schon ein seltsames Geschlecht. Irgendwie denken manche auch, ich wäre eingebildet. Bei dem Gedanken muss ich leise lachen. Gott, meine Mutter würde mir heute noch eine verpassen, wenn ich nicht "Bitte" und "Danke" sagen würde. Ich kann ihre Stimme förmlich hören: "Iker Casillas Ferández! So hab ich dich aber nicht erzogen!" Als ich geduscht habe - und IMMER noch NICHT wach bin - schnappe ich mir, meinen mehr schlecht als Recht gepackten Koffer, ziehe die rote Trainingsjacke der spanischen Nationalmannschaft über und mache mich auf dem Weg zum Flughafen. Barajas ist um diese Uhrzeit schon erstaunlich voll. Viele Menschen, mit vielen müden Gesichtern. So seh ich wohl auch aus. Bis auf Ser, den ich weiter hinten entdecke. Meine Müdigkeit ist - zumindest vorübergehend - wie weggeblasen. Ich ziehe meinen Koffer hinter mir her und sehe ihn wütend an. Vor lauter Sergio-wütend-ansehen, merke ich gar nicht, wie ich fast eine Frau über den Haufen renne. "Autsch." höre ich sie sagen. "Oh, lo siento (tut mir leid)." Sie sieht auf und mir bleibt fast der Atem weg. WOW! Die Augen.. Ich reiße mich zusammen. Wenn ich sie jetzt lange anstarre, bekommt sie Angst und ich muss mir später die dummen Kommentare meiner Mannschaft anhören. Also helfe ich ihr nur auf, lächele ihr kurz entschuldigend zu - mein Herz klopft als sie es erwidert - und marschiere zu meiner Mannschaft (sprich: Sergio). Er beugt sich über seinen Koffer und tut, als wäre ich gar nicht da. Na warte, Amigo. So leise wie möglich gehe ich auf ihm zu und schlage ihm dann auf den Hinterkopf. "AUA! IDOTA.. QUE PASA? (Was ist los?)" "Überleg mal ganz scharf. Stichwort: Kligelton." "Jaaaaa.. Tut mir leid. Cris dachte das wer 'ne lustige Idee." "Ser, du weißt doch, das wenn Cris denkt, nie was Gutes dabei rauskommt." "Und wenn du denkst kommt gleich noch viel weniger raus." Sergio wendet sich beleidigt ab. Okay, mir auch Recht. Ich setze mich auf meinen Koffer, stecke mir die Stöpsel in die Ohren und höre mir "You say it best, when you say nothing at all." von Ronan Keaitng an. Ich weiß, Kitsch pur, aber mir gefällt der Song. Ich lasse meinen Blick über die Menge schweifen. Geschäftsleute, Familien, Teamkollegen, Journalisten. Plötzlich bleibt mein Blick an einer Person hängen. Es ist wieder die Frau die ich fast über den Haufen gerrannt habe. Sie steht neben JJ Santos und redet mit ihm. Gerade streicht sie sich das Haar aus dem Gesicht. Dios, ist die Frau schön. Warte, wenn sie zu Jota gehört, dann fliegt sie auch mit. Stimmt da hat der Presschef ja was gesagt. Jemand Neues, der uns interviewen wird. Ein Name schwirrt in meinem Hinterkopf herum. Si, So, Sa.. Sara! Sara Carbonero! Sara heißt der Engel also. Plötzlich hebt sie den Kopf und sieht mir direkt in die Augen. Innerhalb von Sekunden kann ich den Blick nicht mehr abwenden. Diese Augen lösen ein Gefühl in mir aus, das ich noch nie hatte. Eine Weile stehen wir Beide da, sehen uns nur an. "But when you hold me near, you drown out the crowd." säuselt Ronan Keating. "No matter how much the may, they can never define, what been said, between your heart and mine." Wie aus dem Nichts tippt mir jemand von hinten auf die Schulter und ich falle vor Schreck fast vom Koffer. Ich nehme die Stöpsel aus den Ohren und drehe mich zu einem grinsendem Xavi Hernadez um. "Capi, seit wann bist du den so schreckhaft?" „Ich bin nicht schreckhaft, du schleichst dich nur von hinten an.“ Hurra, von Idioten umzingelt.. wenn das so weitergeht, werden die nächsten zwei Wochen die Hölle. Ich glaub ich sperre mich im Hotelzimmer ein und komme nur zu den Spielen und zum Training raus. Und dabei wollte ich doch meinen Racheplan weiterführen (auch wenn ich noch keine Ahnung habe, worin genau der eigentlich bestehen soll. Naja, im Hotelzimmer hab ich ZIEMLICH VIEL Freizeit…. "Chavales! Das Flugzeug wartet nicht auf uns.“ ruft der Coach durch die Halle. Als ich einsteige suche ich über den Köpfen nach der Frau – Sara – kann sie aber im ganzen Durcheinander nicht finden. Wahrscheinlich darf die Arme in der Economy Class fliegen. Nicht das ich mich an die erste Klasse gewöhnt hätte, aber es hat schon was nicht ständig die Füße des Hintermannes im Rücken zu haben. Dafür muss ich mir Sergios Gelaber geben. Entscheidet ihr was schlimmer ist. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- So, das wars für Erste Ich hoffe es gefällt euch. Song: Ronan Keating "You say it best, when you say nothing at all" Chavales = Jungs Dios = Gott
2.2.15 20:25





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